Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Malmeneich 1957-Einweihung Gerätehaus 1960

Einweihung und Indienststellung des Gerätehaus wurde am 19.06.1960 vorgenommen. Mit der Einweihung war ein kleines Fest mit Umzug verbunden. Sie waren einer der ersten Wehren im Kreis, die sich über ein neues Gerätehaus freuen konnten. Die Wehr wurde 1971 mit ihrem ersten Kraftfahrzeug einem Ford Transit -TSF ausgerüstet, der mit einer neuen TS8/8 motorspritze bestückt wurde.

  • Eine große finanzelle Leistung
  • Freiwillige Feuerwehr Malmeneich weihte Gerätehaus ein

Das kleine Westerwalddörfchen stand am Sonntag im zeichen eines Feuerwehrfestes. Die erst dreijährige Wehr hatte ihren großen Tag, da das langersehnte und dringend notwendige Gerätehaus eingeweiht werden konnte. Zahlreich Wehren der umliegenden Gemeinden bekundeten mit ihrer Teilnahme die Unterstützung und Hilfe der jungen Malmeneicher Feuerwehr. In Anwesentheit von Bürgermeister Eidt und Kreisfeuerwehrführer Gemmer segnete Pfarrer Fischbach aus Hundsangen das neue Gerätehaus ein. es sei für die Gemeinde , so führte Pfarrer Fischbach aus, eine große finanzielle Leistung gewesen, und er freue sich, dass dieses Werk für das Wohl der Gemeinde habe verwirklicht werden können. Auch Bürgermeister Eidt, Kreisbrandinspektor Gemmer und Kommandant Brötz waren sich darin einig, dass das Dorf durch die Freiwillige Feuerwehr nunmehr gut geschützt werden könne. Die Schlagkraft der Wehr sei in den drei jahren ihres Bestehens beträchtlich erhöht worden. Bürgermeister Eidt wies vor allem auf das finanzielle Opfer hin, dass die Gemeinde gebracht habe. Aber es sei eine Selbstverständlichkeit gewesen, es zu bringen. Eine Zisterne mit rund 100 Kubikmeter gewährleiste außerdem die erfolgreiche Bekämpfung eines jeden Brandes. Anschließend formierten sich die Feuerwehren aus Elz, Niederzeuzheim, Hadamar, Hundsangen, Obererbach, Frickhofen und Malmeneich zu einem Festzug, an dem das ganze Dorf Anteil nahm. Das Gerätehaus hat eine Größe von über 80 Quadratmetern. Der Schlauchturm ist 13 Meter hoch. Bislang stand der Feuerlöschwagen im alten Gemeindebackhaus.

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